Vom Verschwinden und Bleiben

 

„Der Himmel war ein einziges, gewaltiges Leuchten. Kein Grau, kein Dunst, nur klare Tiefe. Sterne, so zahlreich, dass sie wie ein Gewebe wirkten, das die Dunkelheit zusammenhielt. Ein Streifen der Milchstraße zog sich über ihm wie ein aufgehobener Pfad. Und dann: ein leiser Regen von Sternschnuppen, so fein, dass er wie ein Flüstern wirkte.“

Dieser Band versammelt sieben literarische Kurzgeschichten, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem befassen, was bleibt, wenn ein Leben endet. Rüdiger Gies stellt mit diesen Texten nicht den Tod in den Mittelpunkt, sondern erzählt von seinen Nachwirkungen: Erinnerungen kehren zurück, Beziehungen verändern sich, gewohnte Ordnungen geraten ins Wanken.
Stilistisch sind die Geschichten ruhig, konzentriert und atmosphärisch. Sie verzichten auf erklärende Deutungen und moralische Setzungen. Stattdessen stehen innere Bilder, Erinnerungsfragmente und leise Beobachtungen im Mittelpunkt. Die Spannung entsteht aus Brüchen, Verschiebungen und dem, was unausgesprochen bleibt. Die Texte bewegen sich zwischen autobiografischer Nähe und literarischer Form, zwischen persönlicher Erfahrung und erzählerischer Verdichtung.
Vom Verschwinden und Bleiben richtet sich an Leserinnen und Leser literarischer Prosa, die existenzielle Themen nicht erklärt, sondern erfahrbar gemacht sehen möchten. Dieses Buch erzählt nicht vom Sterben, sondern vom Weiterleben mit dem, was offen bleibt.

Hier zu bestellen.

Inhalt:

Die Frau von Vueltas
Der Unfall
Unter Sternen
Mutter
Das Schweigegebot
Die Halbe Wahrheit
Das phlisophische Testament

Musik zu den Texten:

Die Frau von Vueltas
Unter Sternen
Das phlisophische Testament

 

 

 

 

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